Arten von Unterspritzungen und Implantate.

1. Hyaluronsäure-Unterspritzungen:

Hyaluronsäure ist ideal zur Korrektur von Falten auf Stirn, Wangen, Hals und um den Mund. Sie verleiht der menschlichen Haut durch Wasserbindung Volumen. Das Produkt wird biosynthetisch hergestellt, ist also nicht tierischen Ursprungs. Da keine allergischen Reaktionen auftreten, sind Hauttestungen überflüssig.  Durch die Injektion der Hyaluronsäure werden Falten und Fältchen geglättet. Manchmal kann eine Auffrischung notwendig sein. Die Wirkdauer beträgt im Allgemeinen etwa 6 bis 12 Monate (bei Lippen 6 Monate).

 Die Hyaluronsäure wird mit einer sehr feinen Nadel mehrfach eingespritzt, sodass man keine oder kaum Schmerzen spürt. Sehr schmerzempfindliche Stellen wie beispielsweise Lippen können bei Bedarf mit einer lokalen Betäubungsspritze oder einer speziellen Betäubungscreme vorbehandelt werden. Vorübergehende Reaktionen wie beispielsweise Rötungen, Schwellungen oder Juckreize können kurz nach der Injektion auftreten und klingen nach wenigen Tage ab.

2. Dauerhafte Implantate:

Fremdimplantate, weiche,  weiße Synthetikprodukte oder auch ein Kristall-Gel dienen zur dauerhaften Unterlegung von tiefen Falten, wie Nasolabialfalte, tiefen Mundwinkelfalten und auch zum Lippenaufbau. Der Eingriff wird mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Je nach Schmerzempfindlichkeit des Patienten ist eine lokale Betäubung mit Salbe oder Injektion möglich. Schwellungen und blaue Flecken verschwinden nach wenigen Tagen.

3. Eigenfett-Unterspritzung:

Für die Unterspritzung mit körpereigenem Fett eignen sich alle Falten, aber auch tiefere Hauteinsenkungen (nach Operationen oder Trauma und entzündlichen Hauterkrankungen). Das Eigenfett kann man in der Regel am Bauch, am Gesäß oder Oberschenkel entnehmen, oder es fällt als Produkt einer Fettabsaugung in einer größeren Menge an. Das gewonnene Fett wird nun je nach Anwendungsbereich einer Präparation unterzogen (Recyclingmethode). Die Eigenfett- und Eigenkollagen-Präparationen werden nun je nach Indikation und Problemstellung injiziert. Dies wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Nach dem Eingriff können Sie verschwollen sein bzw. können kleine Blutergüsse auftreten. Nachdem das Material reichlich vorhanden ist, kann man es auch einfrieren und wiederholt anwenden.


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